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Android 13 wird nächste Woche vorgestellt und hier ist, was wir bisher über neue Funktionen wissen

Am Mittwochabend (IST) wird Google-CEO Sundar Pichai die Bühne im Shoreline Amphitheatre in Mountain View, Kalifornien, betreten und die nächste Version des weltweit beliebtesten mobilen Betriebssystems vorstellen – Android 13.

Die öffentliche Beta von Googles nächster Android-Iteration ist seit ein paar Wochen in freier Wildbahn, und hier ist, was wir bisher über die Funktionen wissen, die die neue Betriebssystemversion enthalten wird.

Lassen Sie uns zuerst die entscheidenden Informationen aus dem Tag herausholen.

Erinnern Sie sich noch an die Zeiten, als Android-Versionen nach Süßigkeiten benannt wurden? Ice Cream Sandwich, Jellybean, Kit-Kat usw.? Nun, öffentliche Veröffentlichungen wurden 2018 nicht mehr nach Desserts nach Android 9 oder „Android Pie“ benannt. Seitdem griff Google auf die numerische Nomenklatur für seine jährlichen Betriebssystemversionen zurück – obwohl sie intern immer noch „süße“ Codenamen hatten: Android 10 wurde als Quittentarte bezeichnet, 11 als Red Velvet Cake und 13 ist Tiramisu.

Nun zu den Funktionen, von denen wir wissen, dass sie aufgrund von Berichten über Betatests von Android 13-Entwicklern kommen werden.

Die Saat für Tap-to-Transfer wurde in den frühen Tagen von Android mit der Einführung von Near Field Communication oder NFC gesät, die es zwei Smartphones ermöglichen würde, Dateien, Links und mehr durch bloßes physisches Antippen zu übertragen. Es war neuartig, funktionierte aber nicht immer so, wie es sollte. Im Laufe der Jahre wurde NFC durch zuverlässigere Dateiübertragungstechnologien wie Bluetooth und Wi-Fi – und Apples proprietäres AirDrop – ersetzt.

Es sieht so aus, als würde Google Tap-to-Transfer wiederbeleben. Android Police berichtet, dass es in einen Demo-Prozess namens „Media Tap To Transfer“ eingeweiht ist, der laut Website nur der erste Schritt ist, um eine breite Palette von Anwendungen zu ermöglichen, wie z. B. das Tippen zur Steuerung von Smart-Home-Geräten, möglicherweise über Googles eigenes Nest Hub-Technologie.

Weitere ‘Material You’-Themen

Letztes Jahr war das größte Gesprächsthema von Android 13 Material You, eine neue Designsprache, die die Farbpalette des gesamten Smartphones automatisch anpasst – App-Symbole, Logos, Einstellungsmenü und Lautstärke-/Helligkeitsregler – basierend auf jedem benutzerdefinierten Hintergrundbild, das von ausgewählt wurde Benutzer.

Android 13 wird dies Berichten zufolge vorantreiben, indem es eine größere Auswahl an Farbpaletten bereitstellt, um das System genauer zu „thematisieren“. Laut Android Police haben Benutzer (oder Android-Hersteller) unter Android 13 die Möglichkeit, aus drei Farbschemata zu wählen – „lebendig“, „ausdrucksstark“ und ein entsättigtes, fast monochromatisches „Spritz“.

Android 13 bietet auch sogenannte „cinematic“-Hintergründe, eine Funktion, die benutzerdefinierte „Live“-Hintergründe basierend auf Bildern aus der Fotobibliothek eines Benutzers ermöglichen könnte – ähnlich wie filmische Bilder in Google Fotos.

Opt-in-Benachrichtigungen

Es scheint, dass Google dieses Jahr ein Blatt aus Apples Playbook herausnimmt und es für neu installierte Apps zur Pflicht macht, um Erlaubnis zum Senden von Benachrichtigungen zu bitten. In der Betaversion können Benutzer die Berechtigung nur zulassen oder verweigern. Während sich die Entwicklung von Android 13 weiterentwickelt, könnten andere Optionen integriert werden.

Android war in der Vergangenheit besser im Umgang mit Benachrichtigungen – ein Benutzer muss nicht einmal das Benachrichtigungsfeld verlassen, um ganze Texte und E-Mail-Adressen zu lesen und darauf zu antworten oder um nahezu vollwertige Interaktionen mit Apps zu haben.

„Mehrsprachige“ Spracheinstellungen pro App

Laut Entwicklerberichten bietet Android 13 Benutzern die Möglichkeit, eine Sprache für jede einzelne App festzulegen, was für mehrsprachige Benutzer, die die meisten Inder sind, nützlich sein könnte. Dies bedeutet, dass indische Benutzer Englisch oder ihre eigene Muttersprache als bevorzugte Wahl für jede App festlegen können.

Android war schon immer so etwas wie ein Ressourcenfresser, der mehrere Prozesse im Hintergrund ausführt, was sich wiederum direkt auf die Gesundheit/Lebensdauer des Akkus auswirkt. Android 12 führte systemweite, obligatorische Batteriesparmaßnahmen ein, die es nahezu unmöglich machten, Apps im Hintergrund auszuführen. Dies wirkte sich auf die Qualität einiger Apps aus, die auf Hintergrundprozesse angewiesen waren, um optimal ausgeführt zu werden. Android 13 bietet Berichten zufolge einen Kippschalter, um diese Funktion ein- oder auszuschalten. Die neueste Iteration hat angeblich auch eine Funktion, die Apps ständig bewertet und den Zugriff auf Ressourcen nach Bedarf einschränkt oder freigibt. Android 13 warnt den Benutzer auch vor Apps, die ohne Erlaubnis im Hintergrund ausgeführt werden, was zu einer übermäßigen Batterieentladung führt.

Unterstützung für Bluetooth Low-Energy-Audio

Android 13 könnte Bluetooth Low-Energy Audio einführen, das sich durch einen geringeren Energieverbrauch ohne Beeinträchtigung der Audioqualität, Multistream, gleichzeitige Unterstützung für mehrere Kopfhörer/Lautsprecher (mit geeigneter Hardware) und volle Unterstützung für Hörgeräte auszeichnet.

Home-Taste Assistent umschalten

Android 13-Lecks weisen auf die Möglichkeit hin, die Home-Taste des Smartphones lange zu drücken, um Google Assistant aufzurufen, ähnlich wie iPhone-Benutzer dies tun können, um Apples KI-Assistent Siri zu aktivieren. Berichten zufolge kann diese Option zugunsten gestenbasierter Steuerung deaktiviert werden.

Android 13 Beta 1 verfügt über einen Spatializer-Effekt, der Googles Version der Spatial Audio-Funktion des iPhones werden könnte. Apples Spatial Audio-Funktion simuliert ein 360-Grad-Surround-System über AirPods, und es scheint, dass die Funktion später in diesem Jahr für Android-Benutzer verfügbar ist, wenn das Betriebssystem für die Öffentlichkeit freigegeben wird.

Berichten zufolge wird Android 13 eine Option haben, die die CPU-Geschwindigkeit vorübergehend erhöht, sodass Spiele schnell gestartet werden können.

Ähnlich wie Fotos auf Apples Geräten behandelt werden, soll Android 13 Fotos angeblich automatisch in eigene Alben/Kategorien sortieren.

Drittanbieter-Material You-Symbole

In Android 12 war das Thema „Material You“ auf Google-Apps von Erstanbietern beschränkt. Android 13 versucht, dies zu korrigieren, indem es die Funktionalität auch auf Apps von Drittanbietern bringt und dem Telefon möglicherweise ein einheitliches Aussehen verleiht.

Android 13 ermöglicht es Benutzern, Text zu kopieren und in der Zwischenablage zu ändern, bevor sie ihn teilen.

Wenn wir tiefer in den Entwicklungstestzyklus einsteigen, ist es für Google selbstverständlich, weitere Funktionen hinzuzufügen, andere zu entfernen und einige zu optimieren, um sie zu verbessern. Wir werden Sie ständig über Neuigkeiten informieren, sobald es Änderungen gibt.

Erstmals veröffentlicht: IST

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