Skip to content

Apple hat ein Patent für ein multimodales Audiosystem für zukünftige HMD und Smartglasses erhalten

Heute hat das US-Patent- und Markenamt Apple offiziell ein Patent erteilt, das sich auf tragbare Anzeigegeräte und -systeme mit multimodalen Audiokomponenten bezieht, die in einer Vielzahl von wählbaren Modi betrieben werden können, um unterschiedliche Benutzererfahrungen zu ermöglichen.

Apple weist darauf hin, dass Anzeigegeräte, wie beispielsweise tragbare HMDs, typischerweise sowohl Video- als auch Audiosysteme und -komponenten enthalten, um ein vollständigeres Benutzererlebnis zu schaffen. Flexibilität im Audiobetrieb ist häufig wünschenswert, da sie die Verwendung des Systems in einer Vielzahl von Einstellungen oder Umgebungen ermöglicht.

Beispielsweise kann im Zusammenhang mit virtueller Realität (VR) ein immersiveres Audioerlebnis wünschenswert sein (z. B. um externe Geräusche auszublenden oder auszulöschen), wohingegen im Zusammenhang mit erweiterter Realität (AR) oder gemischter Realität (MR) externe Geräusche können von geringerer Bedeutung sein.

Darüber hinaus kann in Situationen oder Umgebungen, in denen die Privatsphäre ein Problem darstellt, die Möglichkeit, zwischen einer intra-auralen Erfahrung und einer extra-auralen Erfahrung zu wählen, vorteilhaft sein, da sie dem Benutzer Optionen und eine größere Kontrolle über den Systembetrieb gibt.

Das von Apple erteilte Patent spricht diese Bedenken an, indem es ein Anzeigesystem bereitstellt, das es dem Benutzer ermöglicht, zwischen einer Vielzahl von Audiomodi zu wählen, um sein Erlebnis anzupassen.

In einem Aspekt deckt die Erfindung von Apple ein am Kopf angebrachtes Anzeigesystem ab, das die Bild- und/oder Videoanzeige erleichtert; eine vom Benutzer tragbare Stütze, die mit dem Gehäuse verbindbar ist (z. B. fest oder entfernbar von diesem getragen wird); und eine Audiokomponente, die schwenkbar mit der Halterung verbunden ist, so dass die Audiokomponente zwischen einer ersten und einer zweiten Position bewegbar ist.

In der ersten Position ist die Audiokomponente allgemein mit dem Träger ausgerichtet, und in der zweiten Position ist die Audiokomponente nicht allgemein mit dem Träger ausgerichtet.

Die Bewegung der Audiokomponente zwischen der ersten und der zweiten Position ermöglicht es dem Benutzer, die Bedienbarkeit des am Kopf getragenen Anzeigesystems zwischen einem ersten Modus (dh einem extra-auralen Modus) zu variieren, in dem Ton durch einen ersten Anschluss in Verbindung mit projiziert wird einen Treiber zu einem Benutzer, und einen zweiten Modus (dh einen intra-auralen Modus), in dem Ton durch einen zweiten Anschluss in Kommunikation mit dem Treiber zu dem Benutzer projiziert wird.

In bestimmten Ausführungsformen kann die Audiokomponente ausfahrbar und einziehbar sein, um Variationen in einer Gesamtlänge der Audiokomponente zu ermöglichen.

In bestimmten Ausführungsformen kann die Audiokomponente einen Ohrhörer umfassen, der positioniert ist, um Ton durch den zweiten Anschluss zu empfangen. Um externes Rauschen im zweiten Modus zu reduzieren (oder vollständig aufzuheben), kann die Hörmuschel für einen abdichtenden Eingriff mit dem Ohr des Benutzers konfiguriert sein.

In bestimmten Ausführungsformen kann die Hörmuschel so konfiguriert oder angepasst sein, dass sie (entweder teilweise oder vollständig) mit dem Ohr des Benutzers abdichtet. Beispielsweise kann die Hörmuschel einen verformbaren Schaum enthalten (z. B. daraus gebildet sein). Zusätzlich oder alternativ kann die Hörmuschel zur Rekonfiguration angepasst werden. Beispielsweise kann die Hörmuschel expandierbar und kontrahierbar sein, beispielsweise durch Aufblasen und Ablassen.

In bestimmten Ausführungsformen kann der Träger einen Woofer enthalten, der von der Audiokomponente getrennt ist. Der Woofer kann in einem der ersten und zweiten Modi Schall mit einem ersten Leistungspegel und in dem anderen der ersten und zweiten Modi einen zweiten Leistungspegel erzeugen. Der erste Leistungspegel ist nicht gleich dem zweiten Leistungspegel.

In bestimmten Ausführungsformen kann die Audiokomponente einen Teleskopabschnitt umfassen, um eine Variation in einem Abstand zu ermöglichen, der zwischen der Halterung und dem Hörer definiert ist.

In bestimmten Ausführungsformen bewirkt das Bewegen der Audiokomponente zwischen der ersten und der zweiten Position, dass ein visuelles System des tragbaren Anzeigesystems zwischen einem VR-Modus in einen AR-Modus oder einen MR-Modus übergeht.

Das Patent von Apple, Fig. 1 unten, zeigt eine Ausführungsform einer Audiokomponente gemäß den Prinzipien der vorliegenden Offenbarung in einer ersten Position während des Betriebs in einem ersten Modus (dh einem extra-auralen Modus).

Apples Patent FIG. 5 oben ist eine seitliche Draufsicht des tragbaren Anzeigesystems, die den Betrieb der Audiokomponente in einem Hybridmodus darstellt, der sowohl die intra-aurale als auch die extra-aurale Projektion von Ton ermöglicht; FEIGE. 8 ist eine seitliche Draufsicht der Audiokomponente, die in einer zweiten (länglichen) Konfiguration gezeigt ist.

Apples Patent FIG. 17 und 18 unten sind seitliche Draufsichten alternativer Ausführungsformen der tragbaren Stütze zur Verwendung mit der Audiokomponente.

3 Apple HMD-Patentfeigen zu Audio

In Apples erstem erteilten Patent konzentrierten sich ihre Patentansprüche hauptsächlich auf „Ein Anzeigesystem. In Apples zweitem erteilten Patent hat Apple 20 neue Patentansprüche hinzugefügt, die sich auf „eine Audiokomponente“ konzentrieren, und weitere Zusätze, die sich auf ein „Head-Mounted Display System“ beziehen. Weitere Einzelheiten finden Sie in Apples erteiltem Patent 11.366.325.

Apples Erfinder

Rob Silfvast: Technologie, Innovation, Führung in der Produktentwicklung

Chris Eubank: Audiotechnik-Manager

Neal Evans: Akustikdesigningenieur

Jeremy Franklin: Produktdesign-Manager

James Vandyke: Produktdesigningenieur

10.52FX - Erteilte Patentleiste

.

Leave a Reply

Your email address will not be published.